Mit den Kindern sicher unterwegs


Bei einer Autofahrt mit Kindern sichert vor allem gute Planung eine sichere und stressfreie Fahrt sowohl für die Eltern als auch für die Kinder selbst. Vor allem muss dabei auf die Sicherheit geachtet werden, denn Kinder in verschiedenen Altersgruppen müssen unterschiedlich gesichert werden.

Viel angenehmer wird die Fahrt darüber hinaus für alle, wenn regelmäßige Pausen eingelegt werden, damit überschüssige Energie verbraucht werden kann und kleine Snacks eingenommen werden können.



Auf die richtige Kindersicherung achten


Für Erwachsene gestaltet sich das Fahren einfach: anschnallen und los. Bei Kindern aber ist alles ein bisschen komplizierter, denn wie angedeutet gibt es für unterschiedliche Altersgruppen und Gewichtsklassen
unterschiedliche Sitzsysteme, Regeln und Empfehlungen.

Die entsprechenden Regeln sollten aber immer beachtet werden, schließlich können sie bei einem Unglück Schäden mindern und sogar Leben retten. Manche Sicherungssysteme nehmen relativ viel Platz im Wagen ein, weshalb ein größeres Familienauto für Familien mit mehreren Kindern empfehlenswert ist.


Wenn man diesbezüglich nach einem neuen Wagen sucht, findet man neben anderen Modellen
vor allem online eine breite Auswahl an Autos. Familienautos bieten nicht nur mehr Platz, sondern sind auch sicherer als kleinere Modelle. Nichtsdestotrotz müssen folgende Regeln beachtet werden:



  • Kleinkinder bis 15 Monate: Seit Anfang 2013 gibt es eine neue EU-Richtlinie, die vorschreibt, dass Babys bis zu einem Alter von 15 Monaten in rückwärts montierten Autositzen fahren müssen. In dieser Position sind der Kopf und der Nacken des Kindes besser geschützt als beim vorwärts Fahren – aber Vorsicht, ein rückwärts montierter Autositz darf nie bei einem Sitz benutzt werden, der einen aktivierten Front-Airbag hat!

     

  • Kinder bis 4 Jahre: Für etwas ältere Kinder bieten sich mehrere Möglichkeiten: Das Fangkörpersystem, das Hosenträgergurtsystem und das Dreipunktgurtsystem. Dabei handelt es sich ausnahmslos um Sitze, die im Auto montiert werden und die demselben Zweck dienen – nur haben sie unterschiedliche Sicherungssysteme.
    Das Fangkörpersystem ist dadurch gekennzeichnet, dass es mit dem normalen Sicherheitsgurt befestigt wird. Durch den Fangkörper werden Kinder aber niedriger Belastung ausgesetzt, weil sie breitflächiger abgefangen werden.
    Auch das Hosenträgersystem wird mit dem normalen Gurt befestigt, es unterscheidet sich aber vom Fangkörpersystem dadurch, dass das Kind mit einem sitzeigenen Fünfpunktgurt gesichert wird. Die Belastung der Halswirbelsäule ist wegen der starren Sitzposition höher als beim Fangkörpersystem – mittlerweile gibt es aber gepolsterte Modelle, die den Unterschied einigermaßen ausgleichen.
    Bei dem letzten System, dem Dreipunktsystem, wird ausschließlich der vorhandene Gurt benutzt. Das System ist einfach in der Handhabung, sollte aber bei Kindern unter 13 kg nicht eingesetzt werden und fordert einen Beckengurt, der nicht in allen Autos vorhanden ist.

     

  • Kinder von 4 bis 12 Jahren: Für Kinder dieser Altersklasse schließlich gibt es Sitzerhöhungen mit und ohne Rückenlehne. Die Erhöhungen sind notwendig, damit der Gurt richtig anliegt und optimalen Schutz bietet.


Bildquelle: © Dron - Fotolia.com


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