Kleinkinder an den Toilettengang gewöhnen


Gestern lagen die Kleinen noch friedlich schlafend im Babybett, heute wagen sie auf wackeligen Beinchen bereits die ersten Erkundungstouren – die Entwicklung von Babys und Kleinkindern verläuft gefühlt rasend schnell. Als Elternteil kommt man kaum mit den ganzen Sprüngen mit! Da kann es nicht schaden, sich rechtzeitig mit dem Toilettentraining der Knirpse auseinanderzusetzen.

Die richtige Ausstattung

Bevor man sich Gedanken über den Toilettengang macht, sollte man für die nötige Ausstattung sorgen. Ein Kinderpopo ist schließlich viel zu klein für die normale Toilettenbrille. In der Regel ist WC zudem viel zu hoch für die Kids. Ein stilles Örtchen für die Kleinen muss also her. Zur Wahl stehen das Töpfchen sowie ein spezieller WC-Sitz mit kleiner Kinder-WC-Brille. Das Töpfchen lässt sich überall mit hinnehmen, selbst auf Autofahrten oder beim Spielen im Garten! So kann der Zwerg problemlos sein Geschäft verrichten.

Der WC-Sitz hingegen ist fest installiert und besitzt zwei WC-Brillen: Eine für Erwachsene und für kleine Kinder. Mit dem Sitz kann das Kind gleich die Eltern imitieren, zudem erfährt es direkt, was mit den Ausscheidungen passiert. Wer nicht gleich die komplette Klobrille austauschen möchte, greift zu einem Aufsatz und klemmt diesen bei Bedarf unter den Sitz. Dank der flexiblen Handhabung lässt er sich zudem gut mit in den Urlaub mitnehmen. Er ist zum Beispiel auf www.calmwaters.de erhältlich.

Entwicklung beobachten

Der alleinige Gang zur Toilette kommt schneller als gedacht. Aus diesem Grund ist es wichtig, gut darauf vorbereitet zu sein. Oft hilft es, das Kind genau zu beobachten. Jedes entwickelt sich in seinem eigenen Tempo, einen genauen Zeitpunkt für den Start des Trainings gibt es also nicht. Steigt das Interesse für die Toilette und fragt das Kind, was Mama und Papa ständig dort machen? Wohlmöglich ist es bald bereit, mit dem Training zu starten.

Weitere Anzeichen sind:
• Nasse Windeln werden als unangenehmen empfunden.
• Ein fester Stuhlgang, der bereits zeitlich vorhersehbar ist.
• Die Windel bleibt bereits für mehrere Stunden trocken.

Auch wenn die Zeichen stimmen, sollte das Kind nicht auf das Töpfchen gezwungen werden. Zwang führt zu oft Ablehnung, sodass die Kleinen das WC mit etwas Negativem verbinden und sogar Angst vor dem Toilettengang entwickeln können. Geduld und Zeit sind daher äußerst wichtig.

Mit Spaß ans WC gewöhnen

Am besten lernen Kinder, wenn ihnen die neue Aufgabe tatsächlich Spaß macht. Eltern sollten sich daher Zeit nehmen, um den Kleinen alles genau zu zeigen und zu erklären. Kleinkinder dürfen ruhig mal auf der Toilette Platz nehmen, auch die Spülung sollte ihnen näher gebracht werden. Das wirbelnde Wasser sieht aufregend aus, kann bei vorsichtigen Kindern jedoch schnell Angst hervorrufen. Daher ist es wichtig, den Sinn des kleinen Wirbelsturms zu erklären. Ebenfalls hilft es, wenn die Kleinen ihre Eltern beim Toilettengang begleiten. So erleben sie hautnah, dass es sich dabei um etwas Alltägliches handelt. Die Zusammenhänge erscheinen dem Liebling zu schwierig? Mit einem lustigen Lied auf den Lippen lernt es sich gleich besser. Anreize können ebenfalls hilfreich sein, gerade wenn die Kids die Eltern gerne nachahmen. Erwachsene tragen coole Unterwäsche und keine Windeln – mit der Aussicht auf schicke Schlüpfer mit lustigen Tierprints, hinreißenden Prinzessinnen oder starken Comichelden wird man gleich schneller trocken.

Sich Zeit lassen

Kein Meister ist vom Himmel gefallen – dieser Spruch trifft auch beim Toilettentraining von Kindern zu. Egal, wie groß der Lernwille ist, das Training kann dauern. Gerade die Kontrolle der Muskulatur benötigt etwas Zeit. Oft hilft es, wenn das Kind mitteilt, wenn es mal muss. Zusammen sucht man dann das WC auf, um zunächst die Windel zu wechseln oder um später das Kind auf den Sitz zu setzen. Gerade zu Beginn sollte man sich auf Fehlalarmen und kleinen Malheuren einstellen. Damit dabei der Spaß nicht verloren geht, sollte auch der Versuch gelobt werden. Klappt es dann endlich, ist die Freude gleich größer.

Bildquelle: pixabay.com





  

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